Gronau-Hessen-Nassau
Kleine Geschichte(n) - von kleinen Leuten - in einem kleinen Dorf

1. Gronau-Online-Rätsel

Des Rätsels Lösungen zum 1. Gronau Online Rätsel

 

Frage 1            „Rosenhelle“

Gehen Sie die „Neue Straße“ Richtung Niederdorfelden, Kurz nach dem Ortsausgang Gronau geht nach rechts eine Brücke über die Bahngleise, überqueren Sie die Brücke, vor Ihnen liegt die „Rosenhelle“(etwa da wo die große Lagerhalle steht), der Begriff „Helle“ deutet darauf hin, daß an dieser Stelle die Leinpflanze, die besonders gut auf Lössboden gedeiht,  zu Flachs verarbeitet wurde. Der Lein musste  in Gruben mit stehendem Wasser über eine längere Zeit eingelegt werden damit die Blätter verrotten. Dieses führte zu übler Geruchsbildung, daher wurden diese Gruben außerhalb des Ortes angelegt.

 

Frage 2:           „Johann Peter Bach“, war der Glockengießer, der die kleine Glocke im Gronauer Kirchturm gegossen hat.

Die kleine, alte Glocke hat die Aufschrift: + in windecken gos mich 1752 + Johann Peter Bach + in gotesnahmen flos ich +.

 

Frage 3:            „Friedenslinde“

Die alte Linde stand auf dem Gelände, auf dem heute das Gronauer Feuerwehrhaus neu entsteht. Hier war einst der erste Friedhof, der 1846 außerhalb des Ortes angelegt war.

 

Frage 4:           18 Gulden

kostete 1684 das Kruzifix, das für die Gronauer Kirche angeschafft worden war und dort heute noch hängt.

 

Frage 5:           Henrich Jakob Sier“ Antwort „Hanau“

Das dekorative Prunkstück der Kirche bildet die Orgel aus dem Jahre 1777, die der Hanauer Orgelbauer Henrich Jakob Sier für 500 Gulden an die Gemeinde lieferte.

 

Frage 6:           130 Jahre

                        1889 wurde der Gesangverein „Germania Gronau“ gegründet

 

Frage 7:           „Babbele“ 

                        gesucht war „Herbert Heckmann“

 

Frage 8:           „Im Entenfang“

Gehen Sie vor bis zur „Hauptstraße“, gehen sie dort nach links weiter Richtung Rendel, überqueren Sie die Nidderbrücke, nach ca. 250 Metern rechts rein, ein kleiner Weideweg, etwa 200 Meter Richtung Osten stoßen Sie auf „Im Entenfang“

 

Frage 9:           Das Bild zeigt das alte „Spritzenhäusi“, (erbaut 1770) das früher etwa da stand, wo heute der Brunnen ist.

 

Frage 10:         „Pfaffenhof“ hieß bei den Gronauern der „Dottenfelder Hof“

                                   Vom Fuchsschwanz aus muß man zuerst über die Aa-Brück, dann nach rechts die Bach entlang, am Ufer etwa 800 Meter weiter gehen Richtung Vilbel, dann nach links haltend sieht man schon den Pfaffenhof

 

Frage 11:         2439 Pferde

                                   1813 Nach der Völkerschlacht bei Leipzig wurden die napoleonischen Truppen auf ihrem Rückzug von russischen Truppen verfolgt. Am 1. November 1813 waren russische Truppen in Gronau einquartiert. Diese Einquartierung von Mannschaften und Pferden dauerte 10 Monate und war für Gronau eine schwere Belastung. Für einen Tag und eine Nacht hatte Gronau sogar einen russischen Genaral samt sechs Stabsoffizieren aufzunehmen. Eine Aufstellung der von Gronau zu tragenden Lasten für diese zehn Monate ergibt: 
entwendete Gegenstände im Wert von 7703 Gulden, 255 Malter ( 1 Malter=114 Liter)Gerste, 551 Zentner Heu, 
960 Pfund Fleisch, 4080 Pfund Brot.
Insgesamt waren einquartiert: 66 Offiziere an 113 tagen, 1997 Mannschaften und 2439 Pferde

 

Frage 12:         „Leibeigenschaft“

                        Erst  1808 wird die Leibeigenschaft in Gronau aufgehoben

 

Frage 13          „Gronau“, seit 1801 heißt Gronau „Gronau“