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Gronauer Schule -

Geschichte und Zukunft

Einladung zur Diskussion

von Hansfried Münchberg

Das Bild sowie den unten abgebildeten Text in Sütterlin - Schrift, leider nicht datiert,  stellte uns dankenswerterweise                Frau Hildegard Wenzel zur Verfügung, die "Übersetzung" in Druckschrift erfolgte durch Rainer Hoch.



Im Mai / Juni 2012  fielen mir in der örtlichen Presse mehrere Artikel ins Auge, in denen berichtet wird, daß die Gronauer CDU zu einer Zukunftswerkstatt  für die Gronauer Schule einladen will.

Ich fände es sehr gut, wenn  sich die Gronauer Lokalpolitiker und Gronauer Bürger, ungeachtet  parteipolitischer Profilierungen, zusammenfinden würden, um dieses letzte, in Gronau erhaltene, öffentliche Gemeinde - Gebäude aus alter Zeit wieder zu einem Schmuckstück für das Dorf werden zu lassen.

Es hat dem Bild des alten Dorfkerns nicht unbedingt gutgetan, daß unwiederbringlich das alte Rathaus, das Spritzenhaus das Gronauer Bahnhofsgebäude und die alte Schule in der Schulgasse abgerissen wurden . Umso wichtiger wäre es, das „Gronauer Schulhaus" zu erhalten.

Zur zukünftigen Nutzung des Gebäudes will ich keine Vorschläge machen, wohl aber zur Gestaltung.
Bei meinem letzten Besuch in Gronau fielen mir einige Veränderungen des Gebäudes auf, die sich nachteilig auf die Architektur des gesamten Ensembles auswirken. Es wäre schön, wenn diese rückgängig gemacht werden könnten.

Im Einzelnen meine ich, wäre es wichtig, wenn die Bögen über den Fenstern im Erdgeschoß wieder hergestellt werden könnten.
Für die Wirkung der Architektur wäre gut, den umfriedeten Charakter des Schulhofes, zumindest ansatzweise wiederherzustellen. Die gemauerte Ecke an der Berger-/Bismarkstraße, die umlaufende, etwa kniehohe Mauer sowie die Säulen am Eingang zum Schulhof sollten wieder aufgebaut werden, ein Schmiedeeiserner Zaun könnte wenigstens in Fragmenten angedeutet werden, wenn die Herstellung des Originalzustandes zu teuer würde.

Zur Illustration sollen die folgenden Abbildungen dienen.

Gronauer Schule - Einst und jetzt

  Gronauer Schule, wie sie kurz nach der Errichtung im Jahre 1897 ausgesehen haben dürfte.
Markant für die Fassade, die Bögen über den Fenstern im Erdgeschoß, vermutlich roter Sandstein.
Ebenso zum Ensemble gehörend, die Einfriedung des Schulhofes mit gemauerter Ecke, und gemauerten Säulen am Schulhoftor, sowie charakteristisch der schmiedeeiserne Zaun.
  Gronauer Schule, kurz nach Errichtung des Anbaues etwa 1953 / 55
auch hier noch gut sichtbar die Sandsteinbögen über den Fenstern im Erdgeschoß
sowie die Mauerecke und der Zaun zum Schulhof.
  Gronauer Schule 2011

Leider sind die Bögen über den Erdgeschoß - Fenstern zugekleistert,
die Einfriedung ist verschwunden, der offene Raum des ehemaligen Schulhofes ist mit allerlei häßlichen Kästen, Post, Strom, Kleidersammlung usw. zugestellt.


Geschichte der Gronauer Schulen

Auszug aus: „Die Schulen in Bad Vilbel" von Walter heil, sowie  Bad Vilbeler Heimatblätter, August 1973, von Willi Giegerich

Die Gronauer Schulen

Gründung der drei alten Dorfschulen

Seit dem Jahre 1521, noch vor der 1564 eingeführten Reformation, bestand eine Schule im Dorf. Als erster Lehrer wird Johann Lenhart erwähnt; er musste auch das Glockamt (Glöckner) ausüben und 3mal täglich sowie zum Gottesdienst läuten.

Der Unterricht bestand in den ersten Jahrzehnten nach der Glaubensumstellung für die Knaben im Lesen und Schreiben, für die Mädchen nur im Lesen; letztere brauchten nur ihren Namen schreiben zu können.

Als Lehrer Lenhart 1571 starb, wurden seine Frau und Kinder von der Gemeinde versorgt.

Im Jahre 1602 kaufte die Gemeinde ein eigenes Schulhaus. Wenige Jahrzehnte nach dem Dreißigjährigen Kriege, das alte war ja zerstört, erfolgte von 1684 bis 1685 der Neubau eines Schulhauses.

Hierfür existiert eine ausführliche Liste zur Finanzierung des Baues durch mehrere Kirchensammlungen sowie von Privatpersonen und Freunden. Es waren meist Beträge von 5 bis 10 Albus, (Albus (lat. Weiß), Bezeichnung für den Weißpfennig oder Silberling. 1 Albus = 6 Pfennige, 24 Albus = 1 Gulden.)



Alte Gronauer Schule in der Schulstraße, die jetzt Schäfergasse heißt. Inzwischen ist das Fachwerkgebäude abgerissen. Blick von der Kirche aus gesehen, im Vordergrund das Pfarrhaus.

Dieses Gebäude existierte bis vor kurzem, es ist ein kleines, vom Verfall gekennzeichnetes Fachwerkhaus in der Schäfergasse 2, hinter der evangelischen Kirche. Besitzer war die Familie Lamb. Der frühere Name "Schulstraße", wurde 1971 bei der Eingemeindung zu Bad Vilbel geändert.

Auch im 18. Jahrhundert musste der Lehrer Kirchendienst versehen, da der Pfarrer zusätzlich andere Gemeinden mitversorgte.In einer Verfügung aus dem Jahre 1715 lesen wir: ,,.. Der Schulmeister soll nachmittags an Sonntagen ein Capitiill aus der Bibel, die gewöhnliche Betstunde ablesen uns alsdann die Kinderlehr halten ..".

Vor Anschaffung der Orgel (1777) war der Lehrer Vorsänger im Gottesdienst, später kam auch das Orgelspielen dazu.

Ehemalige Gronauer Lehrer aus Urkunden und Akten (Liste von Willi Giegerich, ergänzt von Rita Grimm)

1521 Johan Lenhart
1556 Menzelius -
1600 Adam Rhüell
16'15 Philipp Sartorius
1696 Johann Harth
1700 Georg Gottfried Fuchs
1707 Johan Gottlieb Hahn
1709 Johan Balthasar Lantz
1716 Johan Henrich Ganßschneider
1735 Johan Eberhard Braun
1742 Peter Adolf Hamburger
1756 Braun
1761 Johan Jacob Schäfer
1772 Nikolaus Jost
1775 Ernst Handwerck
1821 Heckmann
1842 Jacob Heckmann
1853 Philipp Orth
1863 Peter Ruth
1872 Stiebing
1874 Heinrich Dauth
1874 Hamburger
1889 Kämmerer
1923 Müller
1950 Becker, Kroh

Gronauer Schüler im Jahr 1888  vor dem "Fassel - Hof" in der Hauptstraße. Der Lehrer ist namentlich bekannt als Lehrer Kämmerer. (Bild mit freundlicher Genehmigung des Stadtarchiv Bad Vilbel)


Einige Erwähnungen aus der Chronik

1762 berichtete der lutherische Schulmeister Johan Conrad Jost, er hätte Unglück gehabt, seine Wohnstube sei in den Keller eingestürzt, deshalb müsse er sich den Winter durch bei anderen Leuten aufhalten, um sich zu wärmen. Er suppliciret (bittet) untertänigst und flehentlich die Gemeinde Gronau um 20 Gulden.

1793 suchte der Schulmeister Ernst Handwerk in Hanau um Erlaubnis nach, seinen Sohn Ernst Christian studieren zu lassen.

Aus dem Jahre 1765 liegt eine „Specifikations-Liste" aller 35 Schulkinder vor, so lassen sich gut die alten Gronauer Familiennamen ersehen.

Knaben: Johann Daniel Arnold (hat die Schule mutwillig versäumt), Jo-hann Heinrich Schäfer, Johann Michael Schäfer, Valentin Schwind, Johan-nes Diehl. Johann Georg Walter, Peter Wenzel, Georg Kalbhenn, Johann Meißinger , Lorenz Amold, Friedrich Böcke), Philipp Geibel, Johann Chris-tian Schäfer, Heinrich Arnold, Philipp Laupus, Philipp Walter.
„Mägden": Maria Elisabeth Arnoldin, Maria Elis. Wenzelin, Maria Eva Geibelin, Anna Elis. Geibelin, Friederica Böckelin, Maria Catharina Laupusin, Eva Christina Geibelin, Anna Elis. Bruderin, Susanne Meißigerin, Cath. Elis. Bruderin, Maria Eva Schwindln, Susanne Maria Laupusin, Susanne Maria Schwindin, Christina Laupusin, Anna Margaretha Geibelin, Anna Margaretha Meißingerin, Anne Ursula Diehlin, Anne Margaretha Laupusin, Anna Elis. Geibelin.

Mehrere Lehrer klagten auch, daß einzelne Eltern ihre Kinder überhaupt nicht zur Schule schickten. Dabei muß man allerdings bedenken, dass zu dieser Zeit der Unterricht nur im Winter von Oktober bis April erteilt wurde. Oft blieben die Kinder 30 bis 40 mal im Halbjahr dem Unterricht fern, denn sie mussten zu Hause und auf dem Feld mitarbeiten. Erst ab 1825 wurde ganzjähriger Unterricht erteilt.

Ein Lehrer hielt 1765 eine Sammlung für verarmte Kinder in der Kirche ab, um deren Schulbesuch zu ermöglichen. Das Schulgeld betrug meist 40. Kreuzer Die alleinige Aufsicht über die Schule hatte bis 1826 der evangelische Pfarrer inne.


Gronauer Schüler im Jahre 1896  vor dem "Fassel - Hof" in der Hauptstraße. (Bild mit freundlicher Genehmigung des Stadtarchiv Bad Vilbel)


Armut in der Lehrerschaft

Die Vergütung der Gronauer Schullehrer gestaltete sich vom 16. bis 19. Jahrhundert überaus bescheiden. Sie bestand meist aus Naturalien wie Korn, Weizen, Hafer und Holz sowie einem geringen Gehalt, das monatlich auf der Gemeindekasse abgeholt werden musste. Es betrug 1876 nur 511 Mark, spater gab es 750, und um 1900 waren es 1.000 Mark jährlich. Gerade we-gen der schlechten Bezahlung verblieb mancher Lehrer nicht allzu lange im Ort.

Ein Schreiben aus dem Jahre verdeutlicht die Lage:

„Gronau, 31. Juli 1884
Königlicher Ortsvorstand !
Wünsche des Lehrers Hamburger dahier, Reparaturen und Veränderun-gen an seiner Dienstwohnung betreffend
In Folge der Revision des hiesigen Schulhauses durch seine Hochwohl-geboren den Königlichem Ortsvorstand dahier folgende Wünsche in Betreff meiner Dienstwohnung zu unterbreiten.

1. Ich muss jeden Winter im Dorfe mit dem Räuchern meines Fleisches und meiner Wurst umherziehen, so dass es wünschenswert erscheint, selbst eine Räucherkammer zu Hause zu haben, um vielerlei Unzuträglichkeiten aus dem Wege gehen zu können. (Dieselbe ließe sich in ähnlicher Weise, wie die im Oberdorfelder Schulhause im vorigen Jahre hergerichteten, her-stellen.)
2. Das Gespülte und verbrauchte Wasser in der Küche muss stets zum Tore hinausgetragen werden, was im Winter höchst unangenehm ist und auch im Sommer unnötigen Zeitaufwand und Umstände erfordert. Ich bitte deshalb um Herstellung eines Wassersteines in der Küche.
3. Durch den gegenwärtigen Zustand der Aborte und Schweineställe geht mir eine Menge Dung verloren, welchen ich unbedingt zu meiner Oekonomie nötig habe. Ich bitte deshalb um Herrichtung eines Pfuhlloches (Jauchegrube) mit Pumpe bei den Aborten und Verbindung desselben mit den Schweineställen durch ein Kanälchen, damit auch der Schmutz vor den Abtritten entfernt werde.
4. Da der Schmutz im Winter im Schulhofe zu Zeiten nicht zu bewältigen ist, so bitte ich um Anlegung eines gepflasterten Weges vom Hause zu den Aborten und Schweineställen.
5. Die Küche ist sehr dunkel, da dieselbe nur ein kleines Fensterchen hat. Ich bitte um Vergrößerung des Fensters, damit man nicht nötig habe, am hellen Tage ein Licht anzünden zu müssen.
6. Die Küche kann nicht verschlossen werden, in dem das alte Schloss vollständig unbrauchbar geworden ist. Ich bitte um ein Schloss an der Kü-chentür.
7. Bei der Übernahme der hiesigen Schulstelle vor 10 Jahren fanden sich zwei defecte Kroppen (gusseiserne Kochtöpfe) vor. Ich bitte um Erset-zung dieser unbrauchbaren Kroppen.
8. Die Röhren am Herd und Kessel in der Küche sind zur Hälfte ausge-brannt. Eine Reparatur derselben wäre sehr geboten, da die Küche unter diesen Verhältnissen bei jeder Feuerung in Rauch gehüllt ist.
Eines Königlichen Ortsvorstandes
Ergebenster Lehrer Hamburger".


Bürgermeisters Böckels Antwort erfolgte prompt.
Der Gemeinderat bewilligte die Bitten 4., 6., 7. und 8.
Die übrigen Wünsche musste Lehrer Hamburger zurücknehmen.
Der Lehrer bedankte sich am nächsten Tage beim Ortsvorstand.
Für die übrigen Punkte wolle er sich im Interesse (Geldnot) der Gemeinde begnügen.

Dieses Lehrerbeispiel war damals kein Einzelfall, viele Familien lebten in unbeschreiblicher Armut.
Für 1892 ist dokumentiert, daß der Lehrer eine Lehrerwohnung erhält und dazu 850 Mark Gehalt; der Hilfslehrer muß von 750 Mark Gehalt leben.

Zwischen 1871 und 1916 gab es auch Handarbeitslehrerinnen an der Gronauer Schule. Dokumentiert sind Frau Susanne Wenzel für das Jahr 1911 und Frau Schmidt für 1916.


Ein besonderes Schreiben (Rüge) des Hanauer Landrates vom 28. Dezember 1894 an den Lehrer Kämmerer in Gronau

„Es ist zu meiner Kenntnis gelangt, dass die Schulräume in der schul-freien Zeit, namentlich in den Ferien seitens der Lehrerfamilie vielfach zum Trocknen der Wäsche und Ablagerung von anderen Dingen benutzt werden.
Das ist doch eine nicht zu duldende Ungehörigkeit. Die Behandlung schmutziger Wäsche in dem Schullokal ist mit Gefahren für die Gesundheit der Schulkinder verbunden, insofern in der Wäsche etwa vorhandene Krankheitskeime in das Schulzimmer eingeschleppt und auf die Kinder selbst übertragen werden.
Ich habe mich daher veranlasst gesehen für den Landkreis folgende An-ordnungen zu treffen. Die Schulsäle dürfen ausschließlich zu Unterrichts- und Schulzwecken gebraucht werden. Es ist unstatthaft in dem Schulsaal Hausgeräte, Victualien, Kleider oder Wäsche aufzubewahren und ebenfalls als Ablagerungsstätten für gebrauchte Wäsche, als Waschraum oder als Trockenraum zu dienen. Während der Ferien sind die Räume täglich zu lüften.
Zusätzlich ist das Betreten der Schullokale unbefugten Personen strengstens verboten."



Neubau eines Gronauer Schulhauses am Berger Weg



Die neue Gronauer Schule 1898 (aus einer alten Postkarte von 1900).

Die Planung für ein neues Schulhaus begann 1896, ein Jahr später wurde der Plan genehmigt. Vom 22. Januar 1897 stammte die Ausschreibung der handwerklichen Arbeiten und war vom Bürgermeister Friedrich Wenzel und dem Maurermeister Arnold unterschrieben.


Gronauer Schüler im Jahre 1918  (Bild mit freundlicher Genehmigung des Stadtarchiv Bad Vilbel)


Der l. August 1897 war der Baubeginn, am 10. Dezember 1898 war das hübsche Schulhaus im Klinkerbau am Berger Weg vollendet.

Lehrer Kämmerer konnte mit seinen 63 Schulkindern feierlich einziehen.
Das Schulhaus stellte schon ein besonderes Schmuckstück dar.
Dazu trug auch der Steinmetzmeister A. Puth aus Fechenheim bei.
Er fertigte kunstvolle Sockelsteine, Türquader, Türangelsteine, Türstürze, Verblendungen, Rundsteinverkleidungen, Fensterbänke, Stufen und Tritte für die innere Freitreppe an.

Alle Werkstücke waren aus Mainsandstein gehauen. Die Gemeinde bezahlte für diese echte Handarbeit 4500 Mark.


Einklassige Gronauer Schulstunde mit Lehrer Müller. Aufn. 1900   (Bild Stadtarchiv Bad Vilbel)


Gronauer Schüler 1930   (Bild Stadtarchiv Bad Vilbel)


Einschulung 1936  (Bild Stadtarchiv Bad Vilbel)


Nach dem Zweiten Weltkrieg reichte der Schulraum nicht mehr aus.

Bürgermeister Wenzel schrieb an die Schulbehörde des Kreises Hanau:

„Es ist beabsichtigt, an das bestehende Schulhaus (mit einem Schulsaal und darüber liegender Lehrerwohnung) einen zweiten Saal anzubauen. Die Erweiterung ist durch den Zuzug von Flüchtlingen und Evakuierten dringend erforderlich.
Der Anbau wird in seiner Architektur dem bestehenden Schulhaus angepasst. Das Keller- und Sockelwerk wird in Sandsteinen gemauert. Das aufgehende Mauerwerk wird in Ringofensteinen errichtet und gefugt. Das Dach mit Biberschwanzziegeln gedeckt".

Die Gronauer Schule erhält 1953 mit dem Anbau einen zweiten Schulsaal. Die Kosten beliefen sich auf 26.000,--DM.

Einschulung im Neubau 1952, Alfred Diener, Hedwig Umlauf, Hansfried Münchberg, Lydia Motsch, Rita Wenzel, Lehrer Kroh

Betragen "sehr gut", mein erstes Gronauer Zeugnis




Gronauer Schüler im Jahr 1947




Gronauer Schüler im Jahr 1947. Die Namensangaben sind von Frau Christa Lamb, der Lehrer hieß damals Dahl

 1 Kurt Wenzel
2 Willi Debus
3 Armin Bauscher
4 Albert Arnold
5 Christa Blum
6 Mechthild Laupus
7 Werner Spahn
8 Otto Karl Wenzel
9 Wilhelm Lamb
10 Hermann Weiss
 11 Ewald Seibel
12 Martin Vogel
13 Otto Kita
14 Georg Kita
15 Marianne Riedl
16 Horst Appel
17 Liselotte Seibel
18 Erika Weissenstein
19 Anni Schildger
20 Christa Wenzel
 21 Waltraud Wenzel
22 Herta Müller
23 Gisela Wenzel
24 Rosalinde Staab
25 Ilse Wenzel
26 Greta Döpfner
27 Liesel Debus
28 Helma Wenzel
29 Brunhilde Weissenstein
30 Hilde Trabert
 31 Fritz Knickel
32 Helmut Diehl
33 Manfred Jakob
34 Josef Schneider
35 Jürgen Sippel
36 Paul Schröder
37 Karl Bauscher
38 Lothar Christmann
39 Alfons Demmer
40 Walter Stumbe
41 Dieter Sippel




Die gesamte Gronauer Schule im Jahr 1952



 1 Bernd Laupus
2 Wolfgang Vogel
3 Erwin Hanke
4 Rainer Balzer
5 Franz Keidl
6 Reinhold Bauscher
7 Horst Berger
8 Reinhold Ruhnau
9 Rainer Hoch
10 Wilfried Umlauf
11 ? Becker
12 Theodor Kroh (Lehrer)
13 Ute Kröger
14 Annemarie Kinnel
15 Renate Kalbhenn
16 Gudrun Ollek
17 Helga Wenzel
18 Edda Kröger
19 Ursula Hager
20 Christa Strunz (?)
21
22 Gerlinde Umlauf
23 Jutta Broscheit
24 Christel Schwarz

 25 ?
26 Sigrid Durstewitz
27 ? Umlauf
28
29 Erna Knobel
30 Doris Kroh
31 Rita Wenzel
32 ? Umlauf
33 Beatrice Sennewald
34 Marlies Schmidt
35 Alfred Fischer
36 Werner Strunz (?)

 37 Albert Keidl
38 Erwin Jüttner
39 Hansfried Münchberg
40 (?) Becker
41 Manfred Weiss
42 Werner Riedl
43 Günter Ammermüller
44 Alfred Diener
45 Jürgen Weisenstein






Die Namen unserer Schulkameraden haben wir nach unserer Erinnerung zusammengetragen. Eventuelle Fehler bitten zu entschuldigen und uns mitzuteilen unter gronau-hessen-nassau@web.de
Bei den Vornamen der großen Familie Umlauf waren wir mehr als unsicher !
Die Liste ist ohne Gewähr !


Einschulungs - Jahrgang 1951


2. Werner Riedl, 3. Ulrich Sennewald  , 4. Rainer Korb, 5. Albert Keidl, 6. Werner Strunz , 8. Sigrid Durstewitz,

9. Beatrice Sennewald , 10. Elisabeth Umlauf
Wir bitten, uns Fehler oder Ergänzungen mitzuteilen !



Gronauer Einschulung Jahrgang 1953


Schul - Jahrgang 1953  : 1 Robert Wenzel, 2 Karlheinz Mohr,  5 Ilka Dauterich, 7 Renate Schibilski, 9 Ursula Christmann, Lehrer Kroh

Schließung der Schule 1966


Die Schließung der Gronauer Schule im Jahre 1966 war für den Ort ein großer Verlust. Über 450 Jahre war sie mit ihrem eigenen Lehrer ein kultureller Mittelpunkt. Die beiden letzten Lehrkräfte in Gronau waren Frau Arnold und Herr Grunow.
Danach wurden die Kinder zur Mittelpunktschule „Unteres Niddertal" nach Niederdorfelden geschickt. Diese Orientierung zum Kreis Hanau endete 1971 mit der Ausgliederung aus diesem Kreis und der Eingemeindung nach Bad Vilbel im neugebildeten Wetteraukreis.
Damit war nicht nur eine neue Gemeindezugehörigkeit verbunden, sondern ab jetzt war auch ein neues Regierungspräsidium (Darmstadt) für die Schule zuständig. Die Kinder wurden nun mit dem Schulbus nach Bad Vilbel zur Grundschule - Stadtschule in der Frankfurter Straße gebracht.
Heute dient das Schulhaus in der Bergerstraße als Jugendclub, Seniorentreff, Gemeindebüro und Wahllokal.
Es bestehen Bestrebungen, eine Grundschule für die etwa 100 Kinder wieder einzurichten.


Neubeginn

Der Artikel zur Vergangenheit der Gronauer Schule kann inzwischen erfreulicherweise fortgeschrieben werden.

Inzwischen konnten die Bestrebeungen, eine Schule für die Gronauer Kinder wieder einzurichten realisiert werden.

Beginn der Planungen: 2001/2002
1. Spatenstich 12. Juli 2005
Richtfest 22. November 2005
Einweihung 9. September 2006

Kombiniertes Zentrum für 4 Schulklassen der Grundschule,
4 Gruppenräume des Kindergartens,
1 Raum für den Eltern-Kind-Kreis (in Gronau „Krabbelstube" genannt, früher Vorläufer der heutigen U3-Betreuung) und gemeinsame Räume

Betreuungsschule Betrieb etwa ab Schulbeginn,
1. Erweiterung durch Übergabe Kolleg der Breitwiesenhalle im November 2009 an den Betreuungsverein (in Co-Nutzung mit Ortsbeirat und Sportverein) (ca. 25 Kinder in Betreuung)

U3-Betreuung Einrichtung einer ersten Gruppe 2009 für 10 Kinder unter drei Jahren durch Umwandlung eines Gruppenraumes im Kindergarten
Weiterer U3-Raum wird benötigt. Der Eltern-Kind-Kreis zieht in das ev. Gemeindezentrum, der Raum wird für U3 umgebaut und 2011 in Betrieb genommen

Betreuungsschule 2. Erweiterung, Betrieb für ca 45 Kinder, neuer Standort „Alte Schule". Ehemaliger Altenclub wurde umgebaut und als zweiter Standort 2011 in Betrieb genommen


Projektwerkstatt "Raum für Gronau"

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